UPDATE!!!

31Okt2017

 Hallo zusammen,

wir sitzen gerade am Flughafen in Paris und warten auf unseren Weiterflug nach Frankfurt. Dh wir haben schon über die Hälfte der Strecke geschafft und freuen uns einfach nur noch auf unser Bett.

Es tut mir leid, dass ich euch diese Tour nicht so ganz auf dem Laufenden gehalten habe. Ich hatte mich die ganze Zeit so auf das Blog schreiben gefreut, aber dann absolut keine Zeit gefunden. Wir sind alle übermüdet und am kränkeln und daher brauchte ich einfach meinen Schlaf. Sorry!

Aber ich verspreche euch, dass ich alles nachholen werde, damit ihr unsere Erlebnisse nachlesen könnt. Schaut also doch in den nächsten Tagen immer mal wieder vorbei. Würde mich über Kommentare unter den Beiträgen freuen ;)

Liebe Grüße
Eure Sabrina

Day 9 – Gliiiiiiiitzer

27Okt2017

Guten Morgen zusammen,

heute Vormittag haben sich viele von uns mit dem Bus zu den Sponge Docks aufgemacht. Ein kleines griechisches Hafendörfchen an dem nach Naturschwämmen getaucht wird. Da ich bei der letzten Tour schon dort gewesen bin und daher der Meinung, dass ich da schon alles gesehen hatte, habe ich mich mit der anderen Hälfte der Truppe dazu entschieden nicht mit zu fahren. Da der Bus nach den Sponge Docks und somit vor dem Mittagessen noch einmal zum Hotel zurück kommt, bot sich heute die Möglichkeit das „offizielle“ Programm zu schwänzen und etwas anderes zu unternehmen. Ich beschloss zusammen mit Heike in die Westfield Countryside Mall zu fahren wo bereits am Montag eine Gruppe von uns war. Da es ja hier so üblich ist mit dem Uber zu fahren, lud sich Heike die App runter, hinterlegte ihre Kreditkarte und versuchte den nächsten Fahrer zu buchen. Aber irgendetwas funktionierte es nicht. Also baten wir den netten Herren an der Rezeption uns ein Taxi zu rufen. Dies dauerte gefühlte Ewigkeiten, aber als es da war, waren wir innerhalb von 10 Minuten an der Mall angekommen. Uns wurde bereits berichtet, dass es in der Mall eine Eisbahn gibt, aber so richtig wollte ich das ja nicht glauben. Aber als wir die Eisflächen in der Mitte der Mall sahen mussten wir einfach laut los lachen. Zu lustig war der Gedanke bei einer Außentemperatur von fast 30 Grad Schlittschuh zu laufen. Einige Omis drehten aber fleißig ihre Runden und wirkten, als wenn sie alten Zeiten hinterher hingen ;)

Heike und ich verschafften uns einen ersten Überblick und bevor wir richtig los gingen zog es mich direkt in einen Nerd Laden. Ja so einer wie am Mittwoch im Outlet. In den USA gibt es einfach so viele tolle Harry Potter Sachen. Da geht mein Herz auf. Ich kaufte eine Tasche, die man zusammen falten kann, für eine Freundin als Weihnachtsgeschenk und war wenig später froh, dass ich mir auch eine gekauft hatte :D

 

Dann führten wir unsere Reise fort. Schnöften hier und dort. In einem Geschäft kaufte ich drei stark reduzierte Sommerschlabberhosen, Heike erstand zwei Cardigans. Bei Forever 21 fand sie einige Blusen und ich kaufte drei Kleider. Ein Sommerkleid mit gelben Blumenmuster, ein smaragdgrünes Sweatshirtkleid und ein meeeegaaaa Glitzerkleid. Ja... das ist für Karneval bestimmt. Vielleicht lässt sich daraus ja ein cooles Phönix Outfit kombinieren.

 

Nach einem kleinen Stopp bei Starbucks versuchten wir erneut unser Glück mit der Uber App und siehe da, es klappte. Sogar der Gutschein, den Heike noch hatte als Neukunde wurde akzeptiert. Wir sahen also das Donna sich in ihrem schwarzen Auto, was auch immer es für eine Marke war, immer weiter näherte bis sie vor uns hielt und uns freudestrahlend in Empfang nahm und sicher zurück zum Hotel brachte. Sie erzählte uns, dass sie vor kurzem mit ihrem Mann nach der Pansion wegen des guten Wetters nach Florida gezogen sei und dass sie und ihr Mann jetzt hin und wieder ihre Zeit damit verbringen Leute über Uber von A nach B zu fahren um die Gegend etwas besser kennenzulernen. Eigentlich eine ganz coole Sache dieses Uber oder?

Zurück im Hotel angekommen sah ich dass sich einige derer die nicht mitgefahren waren am Pool aufhielten. Sie wollten natürlich direkt wissen was ich gekauft hatte und so führte ich ihnen mein neues Glitzerkleid vor. Da kein Wölkchen am Himmel war leuchtete ich wie eine Diskokugel und schnell kam die Bitte es wieder auszuziehen da es einfach zu stark blendete :D Ich brachte also meine Sachen hoch, packte mein Zeug für den restlichen Tag und dann ging es auch schon wieder ab in den Bus Richtung Mittagessen. Alles in allem also ein sehr erfolgreicher Vormittag. Ich hoffe, dass passt alles in meinen Koffer :D

Bis später,
Eure Sabrina

Day 8 – A little bit of home

26Okt2017

Hello again,

nachdem ich die Pause am Pool dafür genutzt habe euch von letztem Samstag zu berichten, ging es auch schon wieder los Richtung heutigem Auftrittsort. Heute waren wir zu Gast in der Unity Tempel of Truth Church in St. Petersburg. Nach einer Weile im Bus fuhren wir vom Highway runter und kamen an einem riesen Stadion vorbei. Markus meinte noch so im Scherz: „Leute macht euch bereit, dass ist für heute unser Auftrittsort“. Das wäre einfach zu cool gewesen. Natürlich wenn dann auch vor ausverkauftem Haus, versteht sich :) Und tatsächlich hielten wir kurz drauf an, allerdings auf der anderen Seite der Bahn neben der eine ziemlich kleine Kirche stand.

Wir stiegen alle aus und wurden direkt sehr herzlich empfangen. Einige sprachen uns sogar in Deutsch an, wir waren verwirrt. Und tatsächlich konnten einige Weiße deutsch sprechen. Ob sie zu dieser Gemeinde gehören oder nur zu Besuch gekommen waren, hab ich irgendwie nicht mitbekommen. Aber es fühlte sich doch glatt nach ein bisschen Heimat hat. Dann machten wir einen kurzen Soundcheck und Stellprobe. Die hinterste Reihe kam mit den Haarspitzen schon fast an die Decke und insgesamt war es doch sehr eng. Mein Sopranblock und ich standen natürlich mal wieder ganz am Rand und wie gestern wieder echt richtig blöd am Rand. Ich bin eh jemand der nicht gerne weit außen steht, aber wenn man dann auch noch so abgeschieden vom Chor steht fühle ich mich da einfach nicht wohl. Auch heute sangen wir auf Grund der beengten Platzverhältnisse in unseren Touroutfits.

 Foto: Michael Hildebrandt

Die Gemeinde hatte kein Schlagzeug sondern nur Congas oder irgendwas Trommel mäßiges. Während des Soundchecks stellte Dominik, unser Drummer, dann schnell fest, dass er sich dann heute leider in die Bank setzten muss und wir sangen daher ohne Schlagzeug. Komisches Gefühl! Aber auch das klappte irgendwie und die Gemeinde war dennoch begeistert und freute sich, dass wir da waren. Ich merkte beim Singen, dass ich mich an dieser Position nicht wirklich wohl fühlte, auch wenn ich gerne mit den Mädels zusammen singe, die in meinem Block stehen. Ich nehme mir also fest vor Angelika morgen zu fragen, ob ich in den anderen Sopran Block wechseln darf, der sich eher mittig befindet.

Bei unserem letzten Lied „I need you“ sind wir wieder in die Gemeinde gegangen und haben mit ihnen zusammen gesungen. Zudem bekamen sie von uns ein pinkes Bändchen auf dem der Segen in deutscher Sprache drauf steht. Dieses hatten unsere Österreicherinnen mitgebracht, da sie bei der Caritas arbeiten und es diese bei ihnen gibt. Eine super schöne Geste wie ich finde der Gemeinde dieses zu überreichen. Wir halten ihnen nach dem Lied diese an ihr Handgelenk zu binden und es wurde sich noch kräftig umarmt und geherzt. Die Gemeinde hat sich so gefreut, dass wir da waren und genoss richtig unseren Anwesenheit.

Foto: Sylvia Hildebrandt

Danach ging es in den Nachbarraum zum Abendessen. Da dieser so klein war mussten wir in Etappen essen. Aber bis der zweite Schwung sein Essen hatte, waren die ersten schon wieder fertig. Nach dem Essen fuhren wir zurück und ließen den Abend standesgemäß am Poolpavillon ausklingen :)

Gute Nacht zusammen,
Eure Sabrina

Day 8 – Like Holidays

26Okt2017

Guten Morgen zusammen,

heute Vormittag sind wir zu John’s Pass gefahren. Eine Bucht die Hurrikan John vor einiger Zeit formte und die ca. 2,5m tief ist. Es gibt hier einen Pear an dem viele kleine Läden sind und auch außerhalb des Pears sind viele Geschäfte die zum bummeln und Geld ausgeben einladen. In der Bucht auf die man vom Pear aus blicken kann, kann man Pelikane und Delphine beobachten.

 
 

Nachdem der Bus uns raus gelassen hatte mussten wir uns erst einmal orientieren und fanden dann schnell den Weg zum Pear wo sich viele Pelikane aufhielten und wir schnell die ersten Delphine erblickten. Einige von uns buchten eine Delphinboottour und fuhren 1,5 Stunden durch die Bucht und beobachteten Delphine mit ihren Jungen. Einige verbrachten ihre Zeit beim shoppen oder nutzten die Zeit um einen Spaziergang am angrenzenden Madeira Beach zu machen.

Ich schloss mich einer kleinen Gruppe an und wir hielten zuerst nach Delphinen Ausschau und bummelten dann durch einige Geschäfte auf dem Pear. Dann zog es uns jedoch zum Strand und wir genossen es mit den nackten Füßen durch die heranrauschenden Wellen zu laufen und die kleinen Vögel zu beobachten. Sie suchten in dem Sand auf dem gerade das Wasser abgezogen war nach Futter, bis die nächste Welle kam und das Spielchen wieder von vorne begann. So süß zu beobachten wie sie mit ihren kleinen Füßen über den Sand tippelten :)


Nach einer Weile wollten die Anderen mit denen ich unterwegs war Richtung Hauptstraße zurück wo sich Geschäfte befanden und sich ein Straßenmarkt aufbaute. Mir war jedoch mehr nach Strand und nachdem man während der Tour den ganzen Tag mit der Gruppe auf einem Haufen hängt, ist es auch mal ganz schön ein bisschen Ruhe und alleine sein zu genießen. Nachdem ich ein riesen Stück am Strand rauf gelaufen war, fotografiert und Muscheln gesammelt hatte, setzte ich mich kurz in den warmen Sand, genoss die Sonne die meine Haut wärmte und den puderweichen und weißen Sand zwischen meinen Zehen. Es fühlte sich doch tatsächlich an wie Urlaub. Ich genoss die Ruhe und das Meeresrauschen. Aber dann musste ich mich leider schon wieder auf den Rückweg machen um wieder pünktlich am Treffpunkt für die Rückfahrt zu sein.

Nachdem alle wieder in den Bus eingestiegen waren, fuhren wir zu einem Restaurant namens Conchs Republic. Was für ein fantastischer Laden. Stranddeko soweit das Auge reichte. Toilettentürgriffe aus Muscheln, Lampenschirme als Muschel und es gab Florida Salt Scrubb zum Händepeelen an den Waschbecken. Und dann kam das Essen... es war soooo lecker. Ich bin kein Seafood Esser, aber nachdem Lennie uns erzählte, dass das Restaurant ein eigenes Boot hat und alles super frisch ist, musste ich einfach frittierte Schrimps bestellen. Es war himmlisch sage ich euch. Andere aus unserer Gruppe aßen Burger, Krabbenbeine oder Beeftoast.


Danach ging es mit dem Bus zurück ins Hotel und wir hatten circa eine Stunde Zeit um uns auszuruhen.

Bis später
Sabrina

Day 6 - Massageschlange

24Okt2017

Hallo ihr Lieben,

nach dem doch etwas überschaubaren Catering im Hotel haben wir uns wenig später auf den Weg zur nächsten Kirche gemacht. Heute waren wir zu Gast in der First Baptist Church of College Hill in Tampa. Hier waren wir bei der letzten Tour schon gewesen. Das war die Kirche bei der wir mit Lennie im Van so spät ankamen, dass wir nur zwei Minuten Zeit hatten bis es los ging. Wir platzten damals ins Gebet mit dem Pastor und dem Großteil der Gruppe der mit dem Bus schon da war. Wir schmissen damals nur schnell unsere Roben über und mussten schon in die Kirche. Ich war auf Grund dessen nicht ganz anwesend. 


Umso mehr freute ich mich, dass wir dieses mal rechtzeitig vor Ort waren und genügend Zeit hatten uns in Ruhe aufzustellen und uns einzusingen. Danach blieb uns noch ein wenig Zeit um einen kleinen Spaziergang um die Kirche herum zu machen und einen Augenblick die Füße hochzulegen. Aber so langsam überkam uns der Hunger und wir wussten, dass wir frühestens nach dem Konzert etwas bekommen würden :(

Foto: Johanna Gref

Vor dem Auftritt kam der Pastor wieder zu uns und wir stellten uns in einem großen Kreis auf um mit ihm zu beten. Er freute sich so, dass wir seine Kirche wieder besuchten und erinnerte sich noch mit Freude an die letzte Begegnung. Kurz bevor wir in die Kirche gingen, stellten wir uns in einer Schlange auf, damit jeder nach dem Einlaufen ins Chorgestühl am richtigen Platz stand. Aber bevor wir los gingen, fing einer an seinen Vordermann zu massieren und so taten es ihm die meisten gleich und wir hatten eine riesen Massageschlange. Auch wenn es nur ein paar Minuten waren und es mit den Roben eher schwierig war wirklich zu massieren, tat es doch sehr sehr gut und es zeigte wieder was für eine tolle Gemeinschaft wird hatten.

Dann machten wir uns auch schon auf den Weg in die Kirche und wir nahmen zuerst in den Bänken platz. Das Worship Team der Gemeinde begann zuerst mit einigen Liedern. Es ist einfach immer wieder faszinieren, wie schnell man die Melodie und den Text drauf hat und mitsingen und feiern kann. Na gut, die Texte werden meistens über einen Beamer an Leinwände projeziert, aber trotzdem :) So ein schönes Gefühl in der Gemeinde zu sitzen und die Stimmung auch von der passiven Seite zu genießen. Da bekommt man ein Gefühl, dass man aus Deutschland so nicht kennt. Teil der Gemeinde zu sein und mit den vertrauten Klängen Gott zu loben, ohne selbst den Druck zu haben richtig zu singen und Angelikas Blick im Nacken zu spüren :P

Nach einigen Liedern waren wir an der Reihe und wir nahmen unsere Plätze im Chorgestühl ein. Der Pastor sprach zu Beginn ein Gebet und begrüßte uns dann sehr herzlich. Er merkte an, dass wir bei der letzten Tour auch an einem Dienstag da gewesen seien und dass er sich so freut, dass wir wieder da seien. Und dann sagte er, dass wir das nächste mal definitiv wieder kommen sollten. Allerdings nicht an einem Dienstag Abend, sondern zu einem Sunday Morning Service. Wir waren baff, das war eine riesen Ehre die uns damit zu Teil wurde :)

Danach waren wir mit unseren Stücken dran. Und im Gegensatz zur letzten Tour habe ich dieses mal die Stimmung und die gesamte Atmosphäre die in dieser Kirche zu spüren war richtig wahrnehmen können. Wir haben uns hier sofort zu Hause gefühlt und wurden sehr sehr herzlich aufgenommen. Die Gemeinde klatschte, jubelte und sang bei unseren Stücken mit, wenn sie sie kannten. Das ist genau die Atmosphäre die man bei Konzerten in Deutschland so schmerzlich vermisst und die hier so selbstverständlich ist :) Am Ende des Konzerts haben wir "I need you" gesungen und sind dabei in die Reihen gegangen und haben mit den Gemeindemitgliedern zusamen dieses Lied gesungen. Was für ein unbeschreibliches Gefühl.

Foto: Chormitglied

Nach dem die Church Time vorbei war gab es endlich etwas zu essen. Wir hatten alle so einen unglaublichen Hunger, dass wir vermutlich alles gegessen hätten. Aber die Gemeinde hatte wieder richtig lecker für uns gekocht. Unter anderem heute Kartoffelsalat und Rippchen. Sehr sehr lecker, leider gibt es heute jedoch kein Foto dazu, da ich vor lauter hunger vergessen habe es zu knipsen :P

Danach ging es zurück ins Hotel und ver verbrachten mal wieder einen Abend unterm Poolpavillion um den wundervollen Tag ausklingen zu lassen.

Gute Nacht
Eure Sabrina

Day 6 - Jumping into the waves

24Okt2017

Hey everybody,

heute morgen stand ich auf und als ich die Gardinen zur Seite zog strahlte die Sonne in unser Zimmer. Die dicken Wolken hatten sich verzogen und beim Frühstück freuten sich bereits alle darauf den Vormittag am Strand zu genießen. Wir machten uns also mit dem Bus auf den Weg zum Clearwater Beach wo ich gestern schon mit Martina, Andrea und Marlies gewesen war.


 

Am Strand angekommen legten die meisten ihre Sachen ab und sprangen dann direkt in die Wellen. Das Wasser hatte eine herrliche Temperatur und wir genossen es mit den Wellen auf und ab zu springen. Nach einer Weile verabschiedeten sich die ersten aus dem Wasser, aber ich hatte noch nicht genug. So schön war es im Wasser und den Wellen. Irgendwann bin dann aber auch ich aus dem Wasser gegangen. Aber bedingt durch den Wind war es echt ziemlich kalt draußen und ich versucht mich irgendwie umzuziehen, was sich als gar nicht so einfach herausstellte bei dem Wind und mit dem ganzen Sand im Badeanzug :D

Foto: Jörg-Peter Schniewind Foto: Jörg-Peter Schniewind

Nachdem ich wieder trocken war hatten sich viele zu einem Strandspaziergang aufgemacht, oder waren auf dem Weg sich einen Kaffee zu besorgen. Ich machte mich dann mit Johanna ebenfalls auf den Weg Richtung Starbuck der aber gar nicht so leicht zu finden war. Es stellte sich heraus, dass es lediglich ein kleiner Stand in einer Hotellobby war. Dort endlich angekommen trafen wir einige aus unserer Gruppe und unterhielten uns eine Weile. Nach einer Zeit machten wir uns dann wieder auf den Weg zurück zum Strand.  Und wie verbringt man am besten seine Zeit am Strand, wenn es zu windig ist sich gemütlich auf sein Handtuch zu legen? Richtig, Johanna und ich begannen eine Sandburg zu bauen. Allerdings wollte der Sand nicht so wie wir, also hatten wir nach einem ersten kläglichen Versuch schnell keine Lust mehr. Wir brauchten also eine andere Beschäftigung. Als wir Helmut da so rum liegen sahen kam uns die Idee, dass es doch lustig währe Ihn einzubuddeln. Das wurde uns jedoch auf Grund der kälte des Sandes schnell ausgeredet, also einigten wir uns auf den Kompromiss, dass wir ihn in eine Meerjungfrau verwandeln dürfen. Gesagt getan begannen wir mit unserer Arbeit und Helmut hatte nur wenig Chance sich zu währen :D Nach und nach kamen die anderen von Ihrem Strandspaziergang zurück und bewunderten unser Werk. Andrea packte noch ihren Lippenstift und einen Bikini aus und so nahm die ganze Sache immer mehr Gestalt an :)

 

Nachdem sich Helmut dann wieder vom Sand und dem restlichen Kostüm befreit hatte, machten wir uns auf den Weg zurück zum Treffpunkt wo wir auf den Rest der Truppe trafen der bummeln oder auf einem Boot zum Delphine gucken war. Wenige Zeit später holte uns Richard mit dem Bus ab und brachte uns zurück zum Hotel. Wir machten uns kurz frisch und dann gab es Catering im Hotel. Nudeln mit Hackfleischsauce und Salat. Es war ganz lecker, aber leider nicht ausreichend für alle was insbesondere nach einem Vormittag am Strand echt blöd war, da alle ziemlichen Hunger hatten.

Mehr zum Rest des Tages im nächsten Post.
Gruß Sabrina

Day 5 - Rainy Beachday at the Sportsbar

23Okt2017

Helloooo,

gegen Mittag trennten sich die Wege derer die am Pool waren und jeder machte sich in eine andere Richtung auf zum shoppen oder ähnliches. Ich entschied mich mit Martina, Andrea und Marlies dazu mit dem Bus zum Cleawater Beach zu fahren. Ja auch wenn die Amis uns für bekloppt halten, aber als Deutscher ist man es nun mal gewöhnt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Wir gingen also einige Minuten zu Fuß in Richtung Bus und obwohl wir die letzten Meter rannten, wir wussten vorher nicht wann der Bus kommen würde, machte er uns die Tür vor der Nase zu. Marlies ging in das angrenzende Restaurant um mit dem WiFi hoffentlich herauszufinden, wann der nächste Bus kommt. Währenddessen versuchten wir drei scherzeshalber unser Glück per Anhalter zu fahren, jedoch ohne wirklich ernsthafte Absichten zu haben. Als ein gut aussehender junger Mann mit etwas zu Essen aus dem Restaurant kam und in seinen roten BMW stieg hättet ihr Andrea mal sehen sollen. Sie versuchte uns echt ein Taxi klar zu machen. Aber der Gute ließ sich von ihren "Verführungskünsten" nicht einnehmen und fuhr unter ihrem Entsetzen und den Lachkrämpfen von Martina und mir davon. Was für eine Aktion! So etwas erlebt man auch nur, wenn man mit Andrea unterwegs ist :'D Just in diesem Moment kam Marlies zurück und verkündete uns, dass sie ein Uber bestellt habe. Ich hatte bereits in den Medien von der Taxiapp gehört bei der Privatpersonen sich anmelden und Leute durch die Gegend fahren konnten. In den USA scheint das völlig normal zu sein und Marlies versicherte uns, dass sie auf früheren Reisen schon oft mit einem Uber gefahren sei. In Deutschland jedoch ist dies nicht so üblich, da es rechtlich nicht ganz so einfach ist. Wir sahen also in der App, jedenfalls solange wir noch im WiFi des Restaurants waren, wie unser Fahrer hieß, welches Kennzeichen und Auto er hatte und wann er bei uns eintreffen sollte. 3 Minuten später holte uns ein junger Mann ab der höchsten 20 war und fuhr uns vier zum Clearwater Beach. Einfach der Knaller wie einfach das geht. Er war nicht sehr gesprächig, brachte uns dennoch sicher zum Ziel. Zudem wusste er durch die App wo wir hinwollten und bezahlt wurde automatisch über die Kreditkarte von Marlies die diese in der App hinterlegen musste. Es kann so einfach sein heut zu Tage. 

Am Pear 60 angekommen schlenderten wir gemütlich zum Pear und gönnten uns Eis oder Pommes für den ersten Hunger. Wir setzten uns an einen Tisch am Kiosk und genossen die Meeresbriese die um unsere Gesichter brauste. Als sich Marlies bei mir eine Pommes nahm und sie genüsslich festhielt bevor sie sie essen wollte kam einer dieser kleinen frechen Vögel angeflogen und zischte zwischen Andreas und Martinas Kopf durch um an die Pommes zu kommen. Meine Güte habe ich mich erschreckt. Von da an aßen wir die Pommes als ob keiner sehen durfte, dass wir welche auf dem Tisch stehen hatten, denn Andrea spürte immer nur den Flügelschlag an ihrer Wange :D Danach machten wir uns auf ans Wasser. Wir zogen unsere Schuhe aus und genossen den weichen und puderweißen Sand unter den Füßen. Aber plötzlich fing es leicht an zu regnen, war ja auch angesagt gewesen. Über dem Meer braute sich eine große schwarze Front zusammen und allmälig dämmerte uns, dass die Wettervorhersage wohl zumindest für den Nachmittag stimmen könnte. Also schossen wir noch schnell ein Gruppenfoto und stellten uns dann unter, da es immer doller anfing zu regnen.

Nachdem wir uns in einer Garageneinfahrt untergestellt hatten und es nicht den Anschein machte, dass es in der nächsten Zeit aufhören würde zu regnen, liefen wir schnell auf die andere Seite der Straße und kehrten in einer Sportsbar ein. Wir hatten Durst und wollten unseren Tag einfach gemütlich weiter laufen lassen. Also bestellten wir Bier, Wein oder Cocktail. Als die Getränke dann ankamen blieb Andrea etwas der Atem stehen. Sie bekam einen ganzen Cocktaileimer serviert. Was für ein Anblick :D 

 
Foto: Andrea Spyra
Foto: Martina Scherz 

Wir genossen unsere Zeit, quatschten, tranken und beobachteten den immer Stärker werdenden Regen. Wir hatten uns unter eine Überdachte Terrasse gesetzt und konnten daher die Straße beobachten. Die Kanalisation schaffte die großen Wassermassen gar nicht mehr und so wurden die Pfützen auf den Straßen und Gehwegen immer größer und größer. Man konnte die ersten Autofahrer beobachten die mit voller Freude durch die Pfützen fuhren und die Wasserwelle fast bis in den Pub spritze. Sie waren locker 2-3m hoch :) Wäre zu gerne selber durch gefahren. Ein Autofahrer beeilte sich noch schnell seinen Sportwagen wegzufahren, da das Wasser fast schon in die Türe zu laufen schien. Nach einer Weile bestellten wir uns etwas zu Essen weil wir doch langsam Hunger bekamen und es war köstlich. Vor allem der Caramel Cheescake den Marlies und ich uns am Schluss noch gegönnt hatten war herrlich.


 

Nach dem Essen waren wir richtig voll gefuttert aber glücklich und zufrieden. Und so machten wir keine Anstalten uns von der Stelle zu rühren und beoachteten weiter den Regen der mal abzunehmen schien und im nächsten Moment wieder stärker wurde. Nach einer Weile wollte uns die Bedienung abkassieren, weil ihre Schicht zu Ende war. Danach gingen wir in den Pub und spielten noch eine Runde Billard, da es mittlerweile doch etwas frisch geworden war. Marlies und ich waren die ganze Zeit hinter Andrea und Martina. Aber dann gewannen wir dennoch, weil Andrea die schwarze Kugel im falschen Loch versenkte :) 

Foto: Andrea Spyra

Als das Spiel fertig war bemerkten wir, dass der Regen tatsächlich fast aufgehört hatte und da unsere Bäuche zu voll waren um noch eine Runde Getränke zu bestellen, machten wir uns auf den Weg. Wir schlenderten noch durch das ein oder andere Geschäft und wollten im berühmten Hooters noch einen Absacker trinken. Als wir jedoch dort ankamen sprach uns der Laden überhaupt nicht an und die Bedienungen waren auch nicht, wie man das aus Filmen kennt, auf Rollschuhen unterwegs. Also nutzten wir das WiFi und bestellten uns ein Uber zurück zum Hotel. Diesmal holte uns ebenfalls ein noch recht junger Mann ab. Dieser war jedoch etwas redseeliger und wir unterhielten uns über Gott und die Welt. Er kommt aus Asien und erzählte uns schnell sein halbes Leben. Dass er mit seinem Freund sehr glücklich sei und es in Miami den besten Gay-Club geben würde. Alles in allem eine mega lustige Fahrt. Schade, dass wir so schnell an unserem Zielort angekommen waren.

Im Hotel angekommen brachten wir unsere Klamotten aufs Zimmer und chillten uns dann im Regen unter den Poolpavillion. Es war frisch, aber auszuhalten. Endlich war die Luft mal wieder klar und angenehm. Kein Vergleich zu den tropischen Verhältnissen der letzten Tage. Nach und nach gesellten sich die verschiedenen Kleingrüppchen zu uns und auch der Bus mit der Gruppe aus Cape Caneveral kam zurück. Nach einem regen Austausch und einem kleinen Absacker verabschiedete ich mich aufs Zimmer und schrieb noch ein bisschen am Blog weiter. Es war trotz des schlechten Wetters ein sehr schöner und entspannter Tag mit vielen lustigen kleinen Situationen die ich so schnell nicht vergessen werde.

Gute Nacht ihr Lieben
Eure Sabrina

Day 5 - Pooltime!

23Okt2017

Guten Morgen zusammen,

heute ist unser einziger Tag während der gesamten Tour an dem wir keinen Auftritt haben, denn Montags haben die Kirchen in den USA geschlossen. Wir haben also teilweise schon vor der Tour überlegt was wir an unserem freien Tag machen wollen. Vom Orga-Team kam der Vorschlag ins Kennedy Space Center nach Cape Caneveral zu fahren. Ich war sofort begeistert, denn dieses Thema fasziniert mich wie viele andere auf dieser Erde. Ich war bei der letzten Tour richtig traurig, dass keine Fahrt dorthin angeboten wurde und schrieb mich bei den Vorbereitungstreffen sofort auf die Liste. Als in den vergangenen Tagen dann die Liste erneut im Bus rum ging, damit jeder seine Entscheidung trifft was er am freien Tag machen will, meinte ich so nebenbei, dass ich nur nicht mitfahre, wenn jemand mit mir nach Orlando in die Universal Studios zu Harry Potter geht. Ich bin ein riiiieesen Fan und wollte bei der letzten Tour schon unbedingt dort hin und einige die im Bus um mich herum saßen, sagten doch glatt ja. Ich war beigeistert, ich konnte mein Glück gar nicht fassen. Würde mein Traum also endlich wahr werden? Je näher der Tag rückte, desto weiter rückte der Traum allerdings in Ferne. Ja der Bus der zum Space Center fuhr und ca. 4 Stunden dorthin brauchen sollte, hätte uns in Orlando raus gelassen, aber dennoch war es wieder eine immense Busfahrt hin und zurück (ca. 2 Stunden) und zudem ist der Eintritt unverschämt teuer. Dann wurde auch noch Regen und Gewitter im Wetterbericht angsagt. Als wir dann erfuhren, dass der Bus morgens um sieben Uhr schon los fahren wollte, war uns klar, dass wir den Tag doch lieber in Clearwater verbringen wollten. Glaubt mir, sowohl die Entscheidung gegen Cape Caneveral, als auch vor allem gegen Harry Potter war schwerer für mich als dem Vorhaben neue Flüge zu buchen zuzustimmen :D Ich hasse einfach solche Situationen in denen man sich nicht entscheiden kann und immer das Gefühl hat etwas zu verpassen.

Foto: Ute Körsgen Foto: Ute Körsgen Foto: Chormitglied
Cape Caneveral Gruppe

Die Möglichkeit nicht Bus fahren zu müssen, meinen Rücken damit zu schonen und auch noch ausschlafen zu können überzeugten mich dann aber doch und so verabredete ich mich mit den anderen Ausschläfern zum verspäteten Frühstück. Etwa die Hälfte der Truppe ist in Clearwater geblieben und so hatte sich jeder etwas anderes für den Tag vorgenommen. Manche gingen zu Fuß ein paar Minuten in Richtung Shopping Meile, Einige fuhren in eine Mall (ca. 10 Autominuten entfernt), eine andere Gruppe fuhr zum Tampa Beach oder ging in der Nähe chachen.

Foto: Chormitglied Foto: Chormitglied
Gruppe 1 auf der Shopping Meile um die Ecke

Foto: Chormitglied Foto: Chormitglied
Tampa Beach Ausflug

Foto: Chormitglied Foto: Chormitglied
Truppe in der Countryside Mall

Foto: Biene Welter Foto: Bine Krebs 
Gruppe 2 auf der Shopping Meile

Foto: Ricarda Rossbruch Foto: Chormitglied Foto: Ricarda Rossbruch
Gruppe beim Chachen

Viele entschieden sich zunächst dazu eine Runde an den Pool zu gehen. Denn noch schien von den schlechten Wettervorhersagen keine Spur. Wir genossen also den kühlen Pool, machten ein paar Schwimmversuche, schossen lustige Fotos und trockneten uns dann in der warmen Sonne auf den Liegen. Gegen Mittag teilte sich dann die Gruppe erneut und jeder machte wo er gerade Lust drauf hatte.

Wie es für mich und meine Gruppe weiter geht erfahrt ihr im nächsten Beitrag.
Eure Sabrina

Day 4 - Ohrstöpsel wo seid ihr?

22Okt2017

Hello everyboday,

nachdem aus dem Stopp beim Flohmarkt nichts geworden ist, fuhren wir weiter Richtung Plant City wo wir heute Abend ein Konzert geben sollten. Da wir jedoch noch Zeit hatten, hielten wir unterwegs auf einem Parkplatz um den sich unzählige Geschäfte reihten. Jeder schlenderte herum und nachdem ich ein paar saure Süßigkeiten gekauft hatte und der Verkäufer, ein alter Herr und vermutlich schon längst im Rentenalter, mich für eine Amerikanerin gehalten hat, überlegten wir, wo wir als nächsten hin gehen sollten. Mir war ganz egal wohin, hauptsache klimatisiert. Es war soooo heiß und schwül heute, dass ist nichts für mein europäisches Gemüt :D Ich machte mich mit Thomas und Stefan dann auf den Weg auf die andere Seite der Straße und wir verirrten uns gleich in einen 1$ Store. Man hatten wir einen Spaß, dass kann ich euch aber sagen. Hier gab es alles! Und wenn ich alles sage, dann meine ich alles. Weihnachtskugeln, die aussehen wie eine saure Gurke, Wackelpuddingformen die die Form eines Gehirns ahtten und noch vieles vieles mehr. Ich musste mich echt zurück halten den ganzen Laden leer zu kaufen. Genau mein Ding :D Und da es so viel witzige Sachen gab und Thia in ein paar Tagen Geburtstag hatte, stellten wir ihr eine kleine Sammlung an Geschenken zusammen. Mal sehen, was sie dazu sagen wird :) Danach machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Bus und wir fuhren weiter zum heutigen Konzertauftrittsort. Einfach genial, wenn man auch sonntags shoppen gehen kann.

Foto: Chormitglied 

Heute Abend sind wir zu Gast in der Greater New Hope Church bei Pastor Calvin E. Callins in Plant City. Wir waren so früh da, dass wir noch Zeit hatten einen Soundcheck zu machen und dieser war bitter nötig wie sich heraus stellte. Die Akustik war schrecklich und alles viiiieel zu laut. Ich stand mit meinem Sopranblock direkt vor Lukasz bzw der Band. Da es kein Chorgestühl gab und es generell recht eng war auf der Empore, stand die andere Hälfte des Chores in einem Halbkreis die Stufen zur Gemeinde runter. Es wurde mit dem Ton versucht zu retten, was zu retten ging, aber wir hörten weder den Rest des Choren, noch unseren Neben- oder Hintermann. Nicht einmal mich selbst konnte ich ansatzweise hören. Angelika ermante uns daher ständig, dass wir leiser singen sollten. Aber wie geht das, wenn man eigentlich nur Band hört? Sie ermante uns auf unsere Stimmen zu achten und nicht zu versuchen gegen das Schlagzeg anzusingen.

Nach dem Soundcheck hatten wir noch etwas Zeit und ich merkte schon ein leichtes Kratzen im Hals. Daher nahm ich mir vor beim Konzert piano zu machen um mir die Stimme für die nächsten Tage nicht zu versauen. Nachdem wir uns noch ein paar Minuten ausruhen konnten und dann die Roben überworfen, kam der Pastor in unseren Raum und wir beteten noch zusammen bevor wir uns in die hintersten Kirchenbänke saßen. Ein Worship Team begann das Konzert und ich genoss jede Sekunde in denen sie sangen. Die Lieder waren sehr eingängig und schnell konnten wir mitsingen. Obwohl ich eigentlich meine Kräfte für unseren Auftritt schonen wollte, hilt es mich nicht lange auf meinem Platz. Wir sangen und klatschten mit, drehten uns im Kreis und hoben die Hände. Das letzte Lied, dass eine Solistin begann war "Grateful". Ein Lied, dass wir vor einigen Jahren mit Angelika gesungen hatten und das mir noch so präsent im Gedächtnis ist. Ich verbinde einen emotionalen Abschluss des Gospel United Festivals damit und ich war direkt wieder in dem Feeling von damals. Zudem ist dieses Lied mit ein Grund wieso der Krefelder Chor, der sich zu der damaligen Zeit gründete, Grateful heißt :) Ein toller Zufall, dass sie ausgereichnet dieses Lied wählten. Nach den 3 Lieder verabschiedete sich das Worship Team leider schon. Ich hätte ihnen zu gerne noch weiter zugehört und von der Bank aus mit gedanced. 

Foto: Karen Stach Foto: Petra Damm-Denis

Wir begaben uns also auf die Bühne und unser Auftritt begann. Die Gemeinde war begeistert und sang und klatschte mit. Auffällig viele waren in pink gekleidet. Hinterher stellte sich heraus, dass diesen Monat "Breast Cancer Awereness Month" ist, also ein Monat der der Aufklärung und der Aufmerksamkeit für Brustkrebs gewidmet ist. Und die Farbe dieser Aktion ist eben pink. Auf der ganzen Welt werden wichtige Gebäude wie der Eifelturm und das Opera House in Sydney in pink angestrahlt, die Gemeinden in Amerika veranstalteten Infoabende und erinnern die Frauen daran zu den Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Eine gute Sache, die ich in Deutschland leider noch gar nicht mitbekommen habe.

Foto: Evanthia Dmitrasinovic

Das Konzert war der Wahnsinn, obwohl ich immer noch nicht wirklich viel höhren konnte außer unseren Jungs an den Instrumenten. Zu einigen Stücken begleiteten uns verschiedene Solisten. Bei "God is here" begleitete uns James Mitchel, bei "Perfect Praise" Pee Wee Callins und bei "Total Praise" Raymond Holmes Jr. Auch wurde zum ersten mal das Stück "Through it all" mit unseren Solisten Meike und Ruth gesungen. Was für eine geniale Stimmung in der Kirche einfach war. Ja wir waren in den USA angekommen und vor allem, weil es so laut war. Einige aus unserem Chor und ich kannten dieses Gefühl der Lautstärke schon, aber spätestens jetzt hatte jeder von uns begriffen, dass hier echt die Post abging. Sowohl von der Lautstärke, als auch von den Gemeindemitgliedern.

Nach dem Konzert waren wir alle so richtig platt. Wir schälten uns aus unseren Roben und dann gab es etwas zu Essen. Die Teller, Becher und das Besteck waren auch in pink gehalten auf Grund des besonderen Themas dieses Tages. Denn wir hatten die Ehre das Konzert bezüglich dieses Tages in der Kirche zu singen. Wir genossen unser Essen und den ersten Eistee der nicht schmeckte wie 20kg aufgelöster Zucker ;) Nach dem Essen machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel und nach einem kleinen Absacker am Pool, fiel ich regelrecht ins Bett.

Gute Nacht
Eure Sabrina

Day 4 - It's like coming home

22Okt2017

Hallo zusammen,

heute Morgen sind wir Richtung Orlando gefahren. Von unserer Unterkunft in Clearwater aus gesehen, war die Gemeinde in der wir heute Vormittag waren, etwas war Orlando. Angelika war auf einer der letzten Toure wohl schon einmal dort gewesen. Das letzte mal allerdings in einer relativ kleinen Kirche. Mittlerweile hat das Parkview Christian Center in Haines City eine riesen große neue Kirche etwa 100m entfernt gebaut. Das Gebäude war schon von weitem sehr beeindruckend, aber als wir rein kamen blieb mir fast die Spucke weg. Dort sieht es aus wie in einem typischen amerikanischen Film in dem eine Kirche mit einem Gospelchor gezeigt wird. Schaut euch einfach mal die Fotos an.

Foto: Florian Haferkorn
Alte und kleine Kirche

Foto: Florian Haferkorn
Neue Kirche - Ein riiieeesen Gebäude

Ich fühlte mich in dieser Kirche sofort wohl und freute mich als es dann endlich los ging. Das Worship Team sang zuerst zwei Lieder und sowohl der Sound, als auch das Team waren einfach der Wahnsinn. Die Solistin erinnerte mich sofort an Yolanda Adams... wow. Die Lieder gefiehlen mir richtig gut und nach ein zwei mal hören, konnte man direkt mit dem singen einsteigen. Es fühlte sich für mich an wie nach Hause zu kommen. Ich liebe diese Musik und es macht so eine riesen Freude diese Musik an den Orten zu erleben wo sie ihren Ursprung haben. Zu sehen wie die Gemeinden in den Liedern aufgeht. Ich habe jede einzelne Sekunde genossen und die Atmosphäre in mich aufgesogen. Hier mal ein Link zu einem der Stücke des Worship Teams: Song des Worship Teams (der Sound des Videos ist leider nicht so gut).

Danach waren wir an der Reihe. Wir hatten uns heute Morgen wieder im Bus eingesungen, da wir keine Zeit für einen Soundechek in der Kirche hatten. Wir blieben also bei der gleichen Aufstellung von gestern und stellten uns ins Chorgestühl. Nachdem Lennie uns kurz vorgestellt hatte und Angelika Pastor Babers unser Präsent übereicht hat sangen wir drei Stücke. Als wir begannen zu singen merkte ich sofort, dass wir einen unglaublichen Sound hatten, dort wo wir standen. Es war nicht so laut oder zu übersteuchert, wie sonst oft. Ich konnte die komplette Band hören und vor allem konnte ich jede Stimme des Chores hören und nichr nur meinen rechten und linken Nebenmann :D Das war so ein Segen, dass könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Vor allem nach dem letzten Tag, der einfach nur von Lautstärke in der Kirche geprägt war, kam dies uns sehr gelegen. Auch hierzu gibt es Videos: "You are good" und "We pray" und "Perfect Praise". Danach begann die Predigt und wir blieben wieder im Chorgestühl sitzen. Der ortsansässige Pastor Predigte über die Gesichte von Daniel. Man konnte nicht allem folgen, aber was sofort auffiel war, dass er eine fesselnde Art hat zu reden. Die Gemeinde hörte aufmerksam zu und an den passenden Stellen klatschten und jubelten sie. Das war so mitreisend, dass auch wir hin und wieder mitklatschten. Nach einiger Zeit entdeckte ich hinten beim Soundpult, ähnlich wie gestern, einen Timer. Dieser zählte zu der Zeit, als ich ihn das erste mal sah 30 Minuten runter. Später erzählten mir einige, dass der Timer von anfang an auf 60 Minuten zu Beginn der Predig eingestellt war. Und dieses mal hilt der Pastor sich auch dran. Obwohl er so charismatisch war und die Gemeinde so ab ging, dass ich ihm durchaus noch etwas länger hätte zu hören können und das obwohl die Predigten immer super Einschlafpotential lieferten :) 

Foto: Florian Haferkorn Foto: Florian Haferkorn Foto: Thomas

Der Gottesdienst ging dann so langsam dem Ende zu und da bat der Pastor ein Gemeindemitglied nach vorne. Eine weiße Frau die vor über 30 Jahren nach Amerika ausgewandert ist. Er wollte uns als Chor seinen Dank aussprechen und bat sie für ihn zu übersetzten. Also sagte er einen Satz in englisch und sie sagte ihn ebenfalls in englisch. Alle waren verwirrt und schmunzelten. Dann bemerkte sie den Fehler und übersetzte. Das gleiche Spielchen machte sie ausversehen zwei drei mal und wir konnten uns alle vor lauter Lachen nicht mehr auf unseren Stühlen halten. Zum Teil halfen wir ihr dabei zu übersetzen. Was für eine Gaudi sage ich euch. Die Gemeinde grölte vor Lachen und Klatschte lautstark, weil die Situation einfach zum schreien war :'D Nach dem Gottesdienst hilten wir uns im Vorraum der Kirche noch eine Weile auf. Die Gemeindemitglieder kamen auf uns zu, bedankten sich für unser kommen, umarmten uns, schüttelten uns die Hände und quatschen mit dem ein oder anderen eine Weile. Wir wurden hier so herzlich empfangen, dass war einfach großartig. Nach dem Gottesdienst hatten einige Gemeindemitglieder wieder ein unglaublich leckeres Essen für uns vorbereitet. Und ja... es gab mal wieder Chicken, Beans und Rice. Aber es schmeckt auch einfach immer wieder so lecker. Zudem gab es eine riesen Auswahl an Nachtisch. Mir hatte es ja sofort dieser Red Velvet Cake angetan, auch wenn er vielleicht etwas süß war :D

 

Nach dem Essen schlug Lennie vor auf einen Flohmarkt in der Nähe zu fahren. Als wir jedoch dort mit dem Bus ankamen, waren die Stände leer geräumt und es sah eher nach einem verlassenen Ort aus irgendeinem Horrorfilm aus. Man hätte nur auf den Abend warten müssen. Ich war nicht böse drum, dass diese Unternehmung ausgefallen ist, denn es war heute einfach unerträglich heiß und zudem eine hohe Luftfeuchtigkeit. Man brauchte sich nur ein paar Minuten draußen aufzuhalten um man trifte wie aus Eimern.

So das war es erst mal von heute Vormittag.
Gruß Sabrina

Day 3 – No Workshop needed

21Okt2017

Hallo zusammen,

nachdem wir durch das Mittagessen wieder neue Energie getankt hatten, war danach Zeit um die Ereignisse des Vormittags etwas sacken zu lassen. Einige verbrachten die Zeit damit sich draußen an der Luft von den Klimaanlagen aufzuwärmen, andere spazierten ein kleines Stück und ich ruhte mich mit einigen anderen drinnen in unserem Raum etwas aus und legte die Füße hoch, da draußen einfach nur richtig drückende und schwüle Luft war. Eigentlich sollte es mit einem Mini Workshop nachmittags weiter gehen. Lennie erzählte mir, dass eigentlich Cepeda McKay kommen sollte der uns letzte Tour seine CD geschenkt hatte und dessen Song „I was created“ mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf geht. Aber er hatte wohl vergessen, dass er an dem Tag Jahrestag hat und seine Frau etwas vorbereitet hatte. Das ist soooo schade. Gerne hätte ich ihn wiedergesehen und vor allem von bzw. mit ihm einen Song gelernt. Aber es wurde wohl Ersatz gesucht. Einige von uns hatten Kaffedurst, aber es gab in der Gemeinde aus irgendwelchem Grund keinen. Daher fuhr Karen, Lennies Ex-Frau, für uns zu Dunkin Dounats und besorgte für alle welchen, damit wir endlich wieder wach wurden. Nach und nach versammelten wir uns in dem Essensraum in dem schon ein Stuhlkreis aufgebaut war und warteten, dass der Workshop begann.

  

Aber es kam und kam niemand. Man merkte richtig, wie alle darauf warteten das Einer verkündete, dass der Workshop ausfällt. Wir waren einfach zu müde nach dem strapazierenden Vormittagsprogramm und die meisten wollten einfach aus dem klimatisierten und zugigen Raum raus in die Sonne und die Wärme. Als die Zeit verstrich und wir nur noch eine halbe Stunde bis zum Konzert um 6 Uhr hatten, kam die Solistin des Worship Teams nach vorne. Sie ist die ortsansässige „Minister of Musik“, so etwas wie bei uns der Kirchenmusiker. Sie wollte uns ein kleines Lied beibringen und spielte uns vorher ein Lied auf dem Piano vor. Ich merkte, wie meine Laune sank, da ich die Zeit bis zum Konzert lieber anders verbracht hätte. Und auch vielen anderen ging es so, denn es war vor Ort einfach alles etwas chaotisch organisiert. Dann aber mussten wir zum Soundcheck und das Proben des Stückes entfiel dann doch.

  

Wir stellten uns wieder auf die Plätze von heute Morgen und machten einen kleinen Soundcheck für den wir vor dem Gottesdienst leider keine Zeit mehr gehabt hatten. Dann warfen wir die Roben über und los ging das Konzert. Das Worship Team sang zuerst wieder ein zwei Stücke und dann begannen wir mit unserem Programm. Leider waren nicht so viele Leute gekommen wie heute früh, aber die Stimmung war dennoch gut. Die Gemeinde freute sich über die Songs und sie sangen und klatschten fleißig mit.

Foto: Karen Stach  Foto: Karen Stach

Bei unserem letzten Lied „I need you“ verließen wir das Chorgestühl und stellten uns zwischen die Gemeindemitglieder in die Bänke. Es war eine wundervolle Atmosphäre in der Kirche. Teilweise hielten wir uns an den Händen und sangen face to face mit den Leuten. Was für eine tolle Erfahrung. Nach dem Lied umarmten sich alle ganz herzlich und wir stellten uns wieder auf unsere Plätze zurück. Nachdem der Pastor ein Gebet gesprochen hatte verließen wir die Kirche, denn der Prediger von heute Vormittag mit seinem strahlend weißen Anzug saß schon wieder in der ersten Reihe und lauerte auf eine neue Gelegenheit. Wir waren erleichtert, dass wir uns dieses mal davor drücken konnten. Da es spät geworden war gab es in der Gemeinde Abendessen für uns. Es war wieder alles herrlich angerichtet. Es gab Nudeln und Salat und einen super leckeren Fisch und natürlich Kuchen zum Nachtisch.

  Foto: Karen Stach

Danach machten wir uns auf den Rückweg und wir ließen den Abend in einer Runde unter dem Pavillon am Pool enden. Alles in allem war es ein sehr schöner Tag. Wir wurden sehr herzlich in der Gemeinde empfangen und man kümmerte sich sehr gut um uns. Das Essen war sehr lecker und es war schön einen ganzen Tag am Stück in der gleichen Gemeinde zu verbringen. Das haben wir auf der letzten Tour nicht gemacht.

Gute Nacht für heute
Eure Sabrina

Day 3 – Countdown is ticking

21Okt2017

Hey ihr Lieben,

gerade sitze ich am Pool und wärend die anderen sich in der Sonne vergnügen nutze ich endlich mal die freien Minuten um euch etwas upzudaten. Ja ich bin etwas im Verzug, aber ich möchte euch dennoch von unseren Erlebnissen Am Samstag berichten. 

Foto: Evanthia Dmitrasinovic 

Vor der Abfahrt um 9 Uhr mussten einige von uns noch das Bügeleisen der Hotelzimmer in Anspruch nehmen, da die alten Family Roben sehr stark knittern und nach dem Transport im Handgepäck dringend eine Auffrischung gebrauchen konnten. Als um 9 Uhr alle am Treffpunkt standen und auf den Bus warteten wurde uns klar, dass wohl niemand dem Busfahrer Bescheid gegeben hatte, dass wir nicht um 9:30 los fahren würden, sondern schon um 9 Uhr. Also setzten wir uns noch mal schnell eine Runde an den Pool in die Sonne. 

Wir waren heute zu Gast in der Mount Calvary Seventh Day Adventist Chruch in Tampa. Nach einer kurzen Fahrt kamen wir an der Kirche an und sangen uns dann in einem ziemlich kleinen Raum ein, in dem zudem einige Tische und Stühle drin standen und daher den Raum noch kleiner machten. Aber es gab zwei Klaviere und Lukasz setzte sich an eins und wir begannen mit dem Einsingen. Danach war noch kurz Zeit die Restrooms aufzusuchen und die Roben überzuwerfen und los gings. Der Gottesdienst begann mit einem Worship Team das einige Songs zur Einstimmung sang, dann wurden alle begrüßt und wir sangen unsere Stücke. Die Gemeinde war begeistert und stand wärend der Songs auf und klatschte und sang mit. 

Nach unseren Stücken gab es einen Gastprediger der heute die Predigt übernehmen drufte. Er kam von den Bahamas und war daher auf Grund seines Akzents kaum zu verstehn. Zudem hat er sich von Anfang an sehr in Rage geredet und schrie ab einem gewissen Punkt nur noch rum. Einige Gemeindemitglieder klatschten hin und wieder, aber nach einiger Zeit konnte man die ersten Leute, vor allem die Kinder, in den Bänken beim wegnicken beobachten. Wir saßen im Chorgestühl hinter dem Pastor und somit auf dem Präsentierteller. Er redete und schrie und redete und schrie..... Es war die zweite Predigt die wir in den Staaten mitbekamen und für alle die noch nie mit auf Tour war ist es sehr ungewohnt, dass eine normale Predigt hier ca 1 - 1,5 Stunden geht. Ja ihr habt richtig gelesen :D Nach in etwa dieser Zeit haben wir den ortsansässigen Pastor in der ersten Reihe beobachtet, wie er sein Smartphone auf einen fetten Timer von 10 Minuten gesetzt hatte und die Uhr in dicken roten Ziffern runter tickte. Auch uns im Chor hatte nämlich extrem die Müdigkeit gepackt, da wir sowohl noch mit dem Jetleg, aber vor allem mit dem wenigen Schlaf zu kämpfen hatten. Und der Prediger redete und schrie und redete und schrie. Dies war nicht auszuhalten. Es war eine extreme Lautstärke und vor allem konnte man beim besten Willen nichts verstehen. Unsere Laune sank und die ersten versuchten sich irgendwie aus dem Chorgestühl zu quetschen und das Weite zu suchen. Die Band hatte aus der letzten Tour gelernt, und verkrümelte sich bereits schon vor der Predigt :D Clever gemacht Jungs!!! Als der Countdown des Pastors dann auf 0:10 stand zählte glaube ich jeder im Kopf die Sekunden mit runter. Aber er redete und schrie und redete und schrie. Nach erneuten 15 Minuten in denen der Prediger nicht die anstalten machte aufzuhören, stellte der Pastor einen neuen Timer. Aber auch der lief ab. Und er redete und schrie und redete und schrie. Zwischendrin dachte man immer, er würde leiser und es käme zum Ende, aber dann SCHRIE er wieder... Niemand in der Kirche hatte mehr Lust ihm weiter zuzuhören. Es waren bereits über 2 Stunden vergangen seit er begonnne hatte zu predigen. Und er redete und schrie und redete und schrie. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich war müde, muste auf Toilette und vor allem hatte ich mega huger. Es war schon ca. 14 Uhr. Dann endlich stand der Pastor auf und stelle sich mit seiner Frau neben in, aber auch das brachte ihn nicht aus der Ruhe. Dann begann die Solistin des Worship Teams mit einem Song wärend er noch am reden war, aber auch das störte ihn nicht. Wir konnten alle nicht fassen, was hier gerade passierte. Selbst Lennie und andere Gemeindemitglieder mit denen wir danach sprachen waren fassungslos. Vor allem weil sie auch vieles auf Grund des Akzents nicht verstanden haben. Ich weiß nicht mehr wie sie es geschafft haben ihn zum Schweigen zu bringen, aber irgendwann war es rum. 

 

Danach schnappte sich der Pastor ganz schnell das Mikro, damit der Gastprediger nicht wieder anfangen konnte. Man merkte sichtlich wie alle begannen sich etwas zu entspannen und plötzlich gab es hinter dem Chorgestühl Aktion, denn es wurde heute getauft. Wir wussten das vorher nicht, war aber super spannend mitzubekommen. Die meisten Freikirchen  kennen keine Kindertaufen, sondern taufen erst, wenn die Personen alt genug sind um sich selber zum Glauben zu bekennen. Und wie das so im Teenageralter ist, wenden sich einige der Kirche ab und finden erst später wieder ihren Weg zurück in die Gemeinde. So wurden sowohl Jugendliche als auch Erwachsene getauft. Hinter uns war ein Ausschnitt in der Wand der den meisten von uns bisher gar nicht aufgefallen war. Dort befand sich ein Becken mit Wasser. Die Täuflinge hatten weiße Gewänder an und wurden mit der Hilfe einer zweiten Person komplett ins Wasser untergetaucht. 

Nach den Taufen sagte der Pastor noch einige Sätze und dann meinte Lennie wir sollen aufstehen und durch die Seitentüre raus gehen. Jaaa... wir verließen einfach die Kriche, zogen uns sie Roben aus und bekamen dann im Nachbarraum eeeeendlich etwas zu Essen. Was für eine Wohltat nach fast 3,5 Stunden. Da wir heute den ganzen Tag in der gleichen Gemeinde sind, hatten wir nach dem Essen Zeit etwas zu entspannen. Mehr zum Nachmittag gibt es im nächsten Post.

Bis später,
Sabrina

Day 2 - Treee ssssss are falling

20Okt2017

Hallo ihr Lieben,

nachdem wir uns dann bei "Publix", einem großen Supermarkt, mit dem nötigsten eingedeckt hatten, fuhren wir weiter in Richtung Orlando. Heute waren wir zu Gast im Experience Christian Centre in Orlando bei Pastor Derrick L. McRae.

Da wir vor Ort keine Zeit mehr gehabt hätten uns einzusingen, hat sich Angelika im Bus das Mikro geschnappt und ihre Stimmgabel ausgepackt und wir sangen uns im Bus ein. Das war eine Gaudi sage ich euch. Jeder der unser Einsingen kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie wir in unseren Sitzen saßen und uns reckten und gähnten und dann ohen Lukasz am Klavier und nur mit Angelikas Tönen über das Mikro sangen. Beim berühmten "Well" bzw. "Wieeel" bat sie uns jedoch nicht zu "hüpfen" um den Busfahrer nicht noch mehr zu irritieren :D 

Dann kamen wir an der Kirche an und hatten noch kurz Zeit die Restrooms aufzusuchen und die Roben anzuziehen und dann ging es ohne Soundcheck vorher auch schon ab in die Kirche. Dort hatten sich schon einige Gemeindemitglieder eingefunden und scheinbar hatte die Veranstaltung auch schon begonnen. In der Gemeinde gab es eine Men's Conference die drei Tage ging und wir waren an dem zweiten Tag der Veranstaltung vor Ort. 

Das Worship Team sang ein zwei Lieder und dann haben zwei Jungs zu zwei Stücken Pantomime getanzt. Das war so beeindruckend zu sehen, wie viel Gefühl sie in den Ausdruckstanz gelegt haben. Ich habe ihnen jedes Wort abgenommen. Danach waren wir an der Reihe. Wir freuten uns, dass wir endlich aufstehen und nach vorne kommen durften, denn es war unfassbar kalt dort wo wir am Rand der Kirche saßen. Über uns waren dierekt die Lüftungen von der Klimaanlage. Da kam dann zu der Kälte auch noch das Zugige hinzu. Wir genossen es endlich in den USA angekommen zu sein und die ersten Stücke zu singen. Die Kirche war begeistert von unserem Auftritt und nachdem Angelika dem Pastor und seiner Frau unser Präsent überreicht hatte, setzten wir uns wieder auf unsere frostigen Plätze.

Ein Gastprediger begann dann zu predigen und benutze eine Metapha von fallenden Bäumen und Wolken Menschen. Wenn es regnet ist die Wolke leer und löst sich auf, aber wenn ein Baum fällt, dann bleibt etwas über. Er steigerte sich ganz schön in diese Metapha und ich konnte nach kurzer Zeit nicht mehr zuhören. Zudem war mir so unfassbar kalt, dass ich mich irgendwann wo anders hinsetzte und Mühe hatte nicht einzuschlafen, da mir der wenige Schlaf immer noch in den Knochen hing. Der Pastor zelebrierte förmlich das Wort "trees" und zog das E aber vor allem das S extrem lang. Vor allem machte er nach einer Zeit zwischen dem "treeeee" und dem "ssss" eine dramatische Pause. Das ist mittlerweile zum richtigen running Gag geworden.

 

Nach der Predigt, die gefühlte Ewigkeiten ging hatte die Gemeinde für uns Essen gekocht und wir genossen das erste mal Chicken and Beans. Danach sind wir dann von Orlando zurück nach Clearwater gefahren was wieder ca. zwei Stunden dauerte. Wir waren daher erst gegen Mitternacht wieder im Hotel und dementsprechend mega platt.

Viele Grüße
Eure Sabrina

Day 2 – Warum zu Fuß, wenn wir einen Bus haben?

20Okt2017

Guten Morgääähn,

Sorry, dass erst jetzt der erste richtige Beitrag von hier kommt. Aber wir hatten gestern kaum Zeit und zudem ist das WiFi im Hotel leider etwas bescheiden, vor allem aber zum Fotos hochladen.

Zuerst mal ein paar Fotos von unserem Hotel:

Foto: Evanthia Dmitrasinovic
 Foto: Evanthia Dmitrasinovic

Nachdem wir heute Nacht erst um vier Uhr am Hotel angekommen waren, sind wir dementsprechend schwer aus den Federn gekommen. Gegen halb zehn habe ich mich mit meiner Zimmernachberin Sabine dann auf den Weg zum Frühstück gemacht, da dieses nur bis zehn Uhr angesetzt ist. Zu meiner Großen Freude gab es eine deutlich bessere Auswahl, als bei der letzten Tour. Es gibt beispielsweise Brot und ein Waffeleisen mit dem man sich frische Waffeln zubereiten kann. Und für alle die vielleicht fragen werden, es gibt dieses Mal auch für alle gleichzeitig einen Sitzplatz ;)

Nach dem Frühstück hatten wir noch bis 12:30 Uhr Zeit um richtig anzukommen, Sachen auszupacken, sich fertig zu machen und noch eine Runde am Pool zu relaxen. Dann machten wir uns auf den Weg Richtung Orlando. Der erste Zwischenstopp war ein Fruitmarket. Hier konnten wir uns mit frischem Obst und Gemüse eindecken und einen kühlen Milchshake genießen.

 

Dann ging es ein paar Blocks weiter, natürlich mit dem Bus denn wir sind ja schließlich in Amerika und da läuft man ja nun mal keine 5m zu Fuß. Dass das Einsteigen von 50 Leuten in den Bus, der leider nur eine Türe hat, länger dauert als das Stück zu laufen, sei mal dahin gestellt :D Lunch gab es bei „Buddy Freddy’s“. Dort waren wir schon bei der letzten Tour gewesen und es schmeckt einfach herrlich. Leider gab es dieses Mal diese kleinen frittierten Minihotdogs nicht auf die ich mich schon sooo gefreut hatte, aber es war auch ohne sehr lecker. Nach dem Lunch haben wir dann noch etwas vor dem Restaurant gesessen und es uns in den Schaukelstühlen gemütlich gemacht. Wie bei der letzten Tour haben wir auch dieses Mal ein Gruppenbild gemacht.

 

Danach teilte Lennie uns mit, dass es bei ihm zu Hause einen Notfall gibt und er leider nach Clearwater zurück muss, William (unser zweiter „Tourmanager“) uns aber an der Kirche in Orlando in Empfang nehmen würde. Da wir alle noch Wasser für die nächsten Tage benötigten und die meisten sich auch noch etwas zum snacken und trinken für die gemütlichen abendlichen Runden kaufen wollten, hieß es, dass wir auf dem Weg nach Orlando noch bei einem Supermarkt halten würden. Wir sind also alle wieder eingestiegen und Norman fuhr los. Erst über die Kreuzung, dann auf einen Parkplatz, drehte dort, fuhr zurück, bog ab, bog wieder ab und allmählich dämmerte es mir, dass wir im Kreis fuhren. Und siehe da, wir waren wieder an der Kreuzung von „Buddy Freddy’s“. Dann bog er wieder ab und wir hilten auf dem Parkplatz wo wir zuvor schon gedreht hatten :D Da wären wir schneller gewesen einfach über die Ampel zu gehen und Norman hätte in Ruhe den Bus wenden können. Aber hej... immerhin mussten wir nicht laufen :D

So bis später, da gibt’s den Rest des Tages.
Eure Sabrina

Day 1 - und wir fliegen fliegen fliegen...

20Okt2017

Hallo zusammen,

ich wollte euch noch kurz von unserer Anreise gestern berichten. Nachdem wir nach einem ca. 8,5 stündigen Flug endlich in New York am JFK angekommen waren hieß es erst mal: Ab durch den Zoll. Hat jemand von euch früher mal Roller Coaster gespielt und Warteschlangen immer im Zick-Zack bis ins Nirvana geführt? Ja genau so, nur noch mal ein Vielfaches davon, so könnt ihr euch den Wartebereich vor den Passkontrollen vorstellen. Zum Glück war man immer in Bewegung und alle Schalter offen, aber nervig war es dennoch. Wir waren schon jetzt ganz schön kaputt. Zeit zum auf Toilette gehen vorher war nicht und mich hatte ein ganz fieser Kopfschmerz gepackt kurz vor der Landung. Nach den Fragen des Zollbeamten was wir denn hier so machen würden, ging es zur Gepäckabholung. Denn wir mussten schon in NYC in dei USA einreisen, daher dort schon durch den Zoll und unsere Koffer eben auch. Wir holten sie also ab und gaben Sie am nächsten Schalter wieder auf. Konnte das etwa so einfach sein? Naja, uns wurde versichert, dass das der richtige Schalter war und weiter gings.


Der Großteil unserer Gruppe hatte ca. zwei Stunden nach der Landung schon den Weiterflug nach Miami, der Rest hatte 6 Stunden Aufenthalt. Ich gehörte zu der ersten Gruppe und machte mich daher auf dem Weg zum Skytrain und ab zum anderen Terminal. Dort angekommen ging es wieder durch die Sicherheitskontrolle. Eine nette Dame vom Flughafen guckte auf unsere Tickets und meinte, wir dürfen in die Pre-Line. Als wir jedoch am Ende der Schlange ankamen, teilte man Sonja, Nadine und mir mit, dass wir uns doch bitte an die andere Schlange anstellen müssten. Wir also wieder raus und an die andere Schlange angestellt die um eeeiniges länger war. Als wir dann endlich durch den Security Check durch waren, hatte das Boarding für unseren Anschlussflug schon begonnen und wir machten uns daher direkt auf den Weg in den Flieger.


Warten am JFK der späteren Truppe

Alles schien normal. Wir nahmen unsere Plätze ein und es folgten die üblichen Sicherheitseinweisungen. Dann rollten wir los Richtung Rollfeld und erhaschten dabei einen Blick auf die Skyline von NYC's-Manhatten. Den Freedom-Tower und Co zu sehen war der Wahnsinn. Leider konnten wir die Freiheitsstatue nicht sehen. Doch dann stoppten wir! Eine Durchsage des Piloten verkündete, dass wir nicht starten könnten, weil der Wind zu stark sei. So verbrachten wir zwei Stunden damit im Flieger rum zu sitzen, ab und an mal vorwärts zu rollen, im Kreis zu fahren und doch nicht zu starten. Die Stewardessen verteilten kostenlose Getränke und Snacks und dann endlich durfte wieder gestartet werden. Wir waren Nummer zwei in der Reihe zum Starten. Als wir aus dem Fenster guckten sahen wir, dass sich hinter uns eine richtige Schlange an Flugzeugen gebildet hatte die auch auf den Start warteten. 


Im Flieger auf der Landebahn

Sicher in Miami gelandet, holten wir unser Gepäck ab und wollten die letzten zwei Stunden die wir ja dann "nur" noch auf den Rest unserer Gruppe warten mussten mit etwas kühlem zu Trinken und einem Happen zu Essen verbringen. Doch einige Koffer fehlten. Nach einer Rücksprache verkündete man uns, dass diese mit dem nächsten Flieger kommen würden. Und da wir auf diesen ja eh warten mussten... ;) Wir setzten uns also beim Italiener rein, aßen und tranken etwas und chillten uns dann wieder in den Bereich des Baggage Drops runter und warteten dort auf den Rest. Als die Anderen ankamen und auch die fehlenden Koffer, war auch schon Norman, unser Busfahrer, mit unserem Bus da und es ging weitere 4,5 Stunden Richtung Clearwater hoch.

Ortszeit 4 Uhr mitten in der Nacht kamen wir dann endlich im Hotel an und machten uns fix und fertig auf unsere Zimmer und ab ins Bett, denn wir mussten dringend neue Kräfte tanken. Über 30 Stunden waren wir nämlich bereits auf den Beinen und sehnten uns nach etwas Schlaf.

Bis später ;)
Eure Sabrina

Day 1 - Abflugbereit

19Okt2017

Guten Morgen zusammen,

heute Morgen machen wir uns auf den Weg in die USA. Der Großteil der Gruppe hat sich heute Morgen um 4 Uhr in Krefeld am Hbf getroffen und hat sich gegen 4:30 auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Ich hatte das große Glück, dass ich in Wiesbaden wohne und erst um kurz vor sechs mit dem ÖPNV fahren musste. Treffpunkt war um 7 Uhr: Aber eigentlich war mir schon vorher klar, dass der Bus niemals pünktlich sein wird :D Ich war also püntklich und habe Anne und Kerstin im Terminal 2 getroffen. Die beiden waren mit der Bahn gefahren und wir gönnten uns erst mal ein Frühstück bei Mces.

Wir haben alle erfolgreich eingechecked, unser Gepäck aufgegeben und sind durch den Security Check und warten jetzt im Abflugsbereich aufs Boarding. Gegen 10:30 starten wir in Frankfurt und fliegen zuerst nach New York zum JFK. Dort reisen wir in die USA ein und teilen uns in kleine Gruppen auf die zwischen 2 und 6,5 Stunden Aufenthalt haben werden. Ich bin in der Gruppe die nur zwei Stunden Aufenthalt hat. Ich hoffe, wir schaffen es pünktlich durch den Zoll, unser Gepäck abzuholen und wieder aufzugeben, durch den Security Check und dann pünktlich beim Boarding zu sein. In Miami müssen wir dann auf den letzten Flieger warten und können dann erst mit dem Bus nach Clearwater hoch fahren.

Foto: Dagmar Bohnen

Puh das wird ein langer Tag. Aber wir freuen uns wie Bolle auf die Tour und hoffen auf einen ruhigen Flug ohne Turbolenzen.

Liebe Grüße
Eure Sabrina

Kick-off Konzert Mülheim/Ruhr

15Okt2017

Hallo zusammen,

nach dem gestrigen Auftakt stand heute unser zweites Konzert an. Heute waren wir zu Gast bei Pfarrer Michael Manz in der Immanuelkirche in Mülheim-Styrum.

Nach dem gestrigen Hochgefühl, dass wir nach dem Konzert hatten, hat Angelika uns beim Einsingen erst mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Dass es hier und da mal nicht ganz so nach ihren Vorstellungen gelaufen ist, hat man ihr ja schon wärend des Konzerts angesehen, aber es gab dann doch noch ein paar Dinge die sie anzumerken hatte. Wir gaben daher also noch mehr Gas und gingen mit viel Konzentration an den Soundcheck.

Foto: Fabian Schmalgemeier

Um 17h ging dann das Konzert los und es war sehr gut besucht. Viele bekannte Gesichter aus den Schwesterchören und Co waren zu sehen. Das freut mich immer besonders, denn es zeigt nicht nur, dass sie uns unterstützen, sondern verleit dem Konzert immer eine besondere Note wenn sie im Publikum aufstehen und mitsingen :) Das Konzert verlief super und wir hatten einen riesen Spaß. Als dann das letzte Lied gespielt wurde merkte ich, dass ich keine Kraft mehr gehabt hätte für eine Zugabe. Und das schien nicht nur mir so zu gehen, sondern auch vielen anderen. Also waren wir alle froh, dass Angelika als Zugabe nur noch mal in das Ende von "The Lord Just Keeps On Blessing Me" einstieg und uns dann in den verdienten Feierabend entließ.

Als Dankeschön für unser Kommen überreichte uns Pfarrer Manz noch ein Herz mit einer Merci-Schokolade und einen 0,-€ Schein der auf echtem Banknotenpapier gedruckt wurde und an das diesjährige Jubiläumsjahr von Martin Luther erinnern soll. Pfarrer Manz ist so ein herzensguter Mensch und es macht immer eine riesen Freude in der Immanuelkirche zu singen.

   

Beseelt von den Ereignissen des Wochenendes machte sich dann wieder jeder auf den Heimweg.  Noch 4 mal schlafen und es geht am Donnerstag morgen ab Frankfurt endlich auf nach Florida. Ich kann es gar nicht mehr abwarten. Drückt uns die Daumen, dass jetzt nichts mehr schief geht und wir alle heile ankommen.

Gute Nacht
Eure Sabrina 

Kick-off Konzert Krefeld

14Okt2017

Hallo ihr Lieben,

es ist nicht mal mehr eine Woche bis zum Abflug und so beginnt die letzte Phase der Vorbereitung heute mit dem ersten Kick-off Konzert in Krefeld. So lange haben wir uns auf diese Reise vorbereitet und nun fällt endlich der Startschuss.

Heute haben wir in der Alten Kirche in der Krefelder Innenstadt unser erstes Konzert in Deutschland gesungen. Das erste Mal die Stücke live und mit Band zu singen, für die wir so lange fleißig geprobt haben. Es hat beim Einsingen ein bisschen gedauert, bis alles eingestellt war, jeder Angelika sehen konnte, die Roben schön gemischt waren und jeder das Klavier richtig hören konnte. Aber nach dem Soundcheck waren alle voller Vorfreude auf das bevorstehende Konzert. Familie, Freunde, Bekannte und Gäste waren gekommen um uns zu hören und obwohl noch ein paar Plätze auf Grund des guten Wetters leer waren, hätte die Stimmung doch nicht besser sein können.

Als bei "My Life Is In Your Hands" einige Chorschwestern - und brüder aufstanden und sich an den Händen hilten, musste ich kurz mal schlucken. Denn uns wurden einige Steine in den Weg gelegt, bis wir am Donnerstag alle gemeinsam in die USA fliegen können, aber gemeinsam haben wir diese hinter uns gelassen. Denn "WE know that WE can make it. WE know that we can stand..."

   Foto: Steffi Schneider

Bis auf den ein oder anderen strengen Blick von Angelika zwischendrin, hat alles gut geklappt und es hat einen riesen Spaß gemacht. Die Stimmung im Chor und auch bei den Zuschauern war fantastisch. Man hat richtig gemerkt, dass alle voller Vorfreude und mit Herz und Seele bei der Sache sind.

Nach einem strammen Programm und einer Zugabe ging das Konzert unter tosendem Applaus zu Ende und wir machten uns alle erschöpft, aber super glücklich auf den Nachhauseweg um Kräfte für das Konzert am nächsten Tag zu tanken.

Gruß Sabrina

Einladung Kick-Off-Konzerte

11Okt2017

Hallo ihr Lieben,

gerne möchten wir euch zu unseren Kick-off-Konzerten an diesem Wochenende einladen.

  

Wir freuen uns auf Euch!

AIR BERLIN PLEITE: Und wir fliegen trotzdem!!!

10Okt2017

Hallo zusammen,

wir bereiten uns seit über einem Jahr auf diese Tour vor und sind voller Vorfreude und Tatendrang. Doch nach langem Warten und Bangen verkündete Air Berlin am 25.09., dass die Airline zum 15. Oktober alle Langstreckenflüge streicht und die bereits gebuchten und bezahlten Flugtickets damit hinfällig sind. Unter uns ging ein großes Loch auf in das wir zu versinken drohten. Ca. 50 Tickets hatten wir über diese Airline für unsere An- und Abreise gebucht. Geld, dass lange gespart und zusammengekrazt wurde, ist verloren. 

Doch was tun? Den Kopf in den Sand stecken und nicht fliegen? Weiteres Geld verlieren, was für bereits gebuchte Hotels und Transporte bezahlt wurde? Nein nicht mit uns. Wir rauften uns zusammen und überlegten hin und her. Schnell stand fest: WIR FLIEGEN TROTZDEM. 

WE ARE ONE - Unter diesem Motto haben wir uns auf die Tour vorbereitet und unter diesem Motto treten wir die Reise auch an. Mit Air Berlin oder ohne, egal! Also haben wir beschlossen, dass auf Kosten jeden Einzelnen neue Flüge gebucht werden. Und das ist nicht für Jeden mal so eben zu stemmen. Daher freuen wir uns über Jeden der uns unterschützen will und kann.

Eine Spendenmöglichkeit gibt es auf der Seite des Chores "Grateful"
https://www.grateful-gospelchor.de

Ich bedanke mich im Namen Aller schon einmal im Voraus :-*

Liebe Grüße
Eure Sabrina

Es geht wieder loooooos...

10Okt2017

Hallo ihr Lieben,

es geht wieder los. In knapp einer Woche machen wir uns mit unserem Chor auf den Weg in die USA, genauer gesagt nach Clearwater, Florida. Gerne möchte ich euch mit diesem Blog mit auf die Reise nehmen und euch einige Eindrücke damit nach hause schicken.

Gerne darf der Link fleißig geteilt werde und ich freue mich schon riiiiesig auf eure Kommentare :-)

Liebe Grüße
Eure Sabrina

P.S.: Nur vor ab: Alles meine subjektive Meinung ;-)